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Tag der Jugend

Volkssolidarität fordert, seelische Gesundheit junger Menschen zu priorisieren

VS (pm). Nicht nur der Internationale Tag der Jugend ist Anlass zu fordern, dass Jugendliche und junge Erwachsene im politischen Handeln berücksichtigt und angehört werden müssen. Neue Studien wie „Jugend in Deutschland 2022“ belegen, dass junge Menschen in Deutschland angesichts der Pandemie und vieler international erlebter Krisen immer öfter verunsichert und angespannt sind. Zukunftsängste wachsen, der Klimawandel und die soziale Spaltung belasten die Jungen.

„Auch wenn der jugendliche Optimismus bei vielen weiterhin ungebrochen ist, bereitet es uns als Volkssolidarität große Sorgen, dass fast die Hälfte aller junger Menschen häufig Stress erlebt. Es ist alarmierend, dass sich mehr als ein Drittel antriebslos und erschöpft fühlt.“, sagt Susanna Karawanskij, Präsidentin der Volkssolidarität. „Unfassbar, dass fast 30 Prozent der 14- bis 24-Jährigen in Deutschland unter Depressionen leiden, sieben von einhundert jungen Menschen Suizidgedanken haben. Diese Zahlen müssen uns Warnung und Anlass sein, die Bedürfnisse der jungen Generation tatsächlich umzusetzen.“

Die Folgen von Lockdown und Schulschließungen sind individuell unterschiedlich und schwer messbar. Auch der Ukraine-Krieg und seine Folgen hinterlassen bereits Spuren in Form von Verunsicherungen und deutlich erhöhter Armutsgefährdung junger Menschen durch Inflation und Energiekrise. Der Übergang von einer Krise in die nächste ist jugendlicher Alltag der Gegenwart.

„Gerade das Leben von jungen Menschen ist neben den großen psychosozialen Herausforderungen der Pubertät ohnehin von ständigen Umbrüchen und Übergängen geprägt. In dieser Lebensphase sind Menschen besonders verletzlich, brauchen Schutz und besondere Fürsorge.“ Susanna Karawanskij fordert deshalb ein entschlossenes politisches Handeln, das die Bedürfnisse junger Menschen konsequent mitdenkt: „Der Ausschluss von Schulschließungen für den nächsten Coronawinter durch den Bundesgesundheitsminister ist ein richtiges Signal. Doch es gibt auch ein Kinderrecht auf Beteiligung und das bedeutet, dass Jugendliche in alle politischen Entscheidungsgremien eingebunden werden müssen.“

Die Stärkung des Selbstbewusstseins der Jugendlichen und ihrer psychischen Gesundheit muss im Vordergrund stehen. Dafür fordert die Volkssolidarität nicht nur die Offenhaltung der Schulen, sondern aller Angebote, die es jungen Menschen ermöglichen, persönliche Kontakte mit Gleichaltrigen und altersgerechte Aktivitäten in Sport, Freizeit oder Reisen zu erleben. Auch die Einführung einer Kindergrundsicherung würde den entscheidenden Beitrag zur Sicherstellung der soziokulturellen Teilhabe von jungen Menschen leisten.

„Dafür müssen wir die oftmals unterfinanzierte offene Kinder- und Jugendarbeit im städtischen und ländlichen Raum absichern. Interdisziplinäre Schulsozialarbeit muss weiter zügig ausgebaut und effektiv vernetzt werden. Auch der Schul- und Vereinssport sollte bundesweit mehr gestärkt werden“, fordert die Präsidentin der Volkssolidarität. „Schnellere und mehr Kassenzulassungen für Psychotherapeut*innen sind vonnöten, da der Bedarf an Therapieplätzen gerade für junge Menschen deren Anzahl derzeit bei weitem übersteigt. Junge Menschen in diesem Land brauchen schnelle Hilfe und gezielte präventive Maßnahmen, sonst können die Folgen für viele strukturell Benachteiligte dieser Generation dramatisch sein. Das müssen wir unbedingt vermeiden.“

Eingetragen am 11.08.2022 um 17:19 Uhr.
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