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Kultur:
Ein Feuerwerk der Emotionen





Eisenhüttenstadt (han). Energiegeladen und rasant, graziös, elegant und anmutig – so präsentierten sich die Tänzerinnen und Tänzer von den Minis bis hin zu den Gracy Ladies während der 28. Tanzwoche in Eisenhüttenstadt. Vom ersten bis zum letzten Tag ein ausverkauftes Haus, das gab es wohl selten in den letzten Jahren im Friedrich-Wolf-Theater. Irgendwie hungerte das begeisterte, anfeuernde, mit klatschende Publikum nach derart Lebensfreude, gerade in der heutigen Zeit. Das was die Tänzerinnen und Tänzer zeigten war „Kunstgenuss vom Feinsten“, wie man so schön sagt. Es wäre mühsig einzelne Gruppen oder Vereine herauszuheben – alle boten hinreißende Tänze, Shows und Unterhaltung. Deshalb an dieser Stelle nur Streiflichter.

„Endlich geht’s wieder los“, meinte die Chefin von Fire & Flame Katrin Herzog kurz vor der Premiere der diesjährigen Tanzwoche in Eisenhüttenstadt am Freitag Abend im Friedrich-Wolf-Theater. „Hütte hat was und das ist die Tanzwoche, die nun hoffentlich wieder jedes Jahr stattfindet“, so Katrin Herzog, die sich besonders auch bei dem international bekannten Choreografen Jimmie Surles für die Unterstützung bedankte, der besondere Nuancen in das Programm der Truppe brachte, in der übrigens nach Nachwuchs im Alter von acht bis 12 Jahren gesucht wird.

Aber zur Premiere zeigten viele Tanzgruppen der Stadt, wie CarMa, das Tanzenesmble kuz, Tanzlust Jung & Alt, Safira’s Perlen, was sie in den letzten beiden Jahren geübt und geprobt haben. Neue Chroreografien wurden eingeübt, Elemente aus den Programmen das Jahres 2020 mit übernommen und so ein Feuerwerk der Emotionen und der Lebenslust auf die Bühne des Friedrich-Wolf-Theaters gezaubert.
Kurz bevor der Vorhang sich hob, wurde hinter der Bühne noch fleißig geübt und „ja, wir haben Lampenfieber“ bemerkten die Tänzerinnen und Tänzer fast nebenbei und meinten: „Das geht weg sobald wir auf der Bühne sind.“

Im voll besetzten Haus genossen nicht nur Eltern, Großeltern und Geschwister die Tanzdarbietungen sondern so, wie Maxima Schadrack und Maxi Riehn auch ehemalige Tänzerinnen den Abend: „Wir haben beide im „Haus Sonnenhügel“ unsere ersten Tanzschritte gemacht und sind extra zur Tanzwoche her gekommen, um diese Tag in unserer Heimatstadt mit zu erleben.“ Beide studieren und lernen heute außerhalb. Auch für Bürgermeister Frank Balzer ging ein Traum in Erfüllung: „Wir haben natürlich die Vereine in den letzten beiden Jahren unterstützt und ich werde heute den Abend genießen. Die Tanzwoche hat nicht nur Tradition sondern gehört mit ihrer 28. Auflage ganz einfach zum Leben unserer Stadt dazu:“ In diesem Moment ging das Licht aus, der Vorhang auf und ein Feuerwerk der Emotionen beherrschte fortan Bühne und Zuschauersaal für die nächsten Stunden. Es war ein gelungener Auftakt, der sich bis zum Sonntag fortsetzte.

Genauso herzlich, wie die Einheimischen Gruppen wurden die Tänzerinnen vom KSC Strausberg, vom Tanzkreis Fürstenwalde, von der FFC Chaos Crew und des TSC Finkenheerd empfangen, die vor allem am Samstag das Publikum „tanzArt“ begeisterten. Mit dabei war auch das Ensemble der Gesamtschule 3 aus Eisenhüttenstadt.
Besondere Aufmerksamkeit genoss auch das Kinderprogramm im Rahmen des „tanzMARATHON“ mit über 190 mitwirkenden Kindern am Samstag und Sonntag mit dem tänzerischen Nachwuchs von CarMa, Fire & Flame, dem Tanzensemble kuz und Tanzlust Jung und Alt. Die Kleinen absolvierten diesen Marathon übrigens in „22 Etappen“. Vom fremden Kulturen, Bienen und Haien wurde erzählt. Ganz lustig der sechsjährige Maibon als „gefährlicher“ Hai in „Haiaalarm“ des Eisenhüttenstädter Breitensportvereines CarMa. So, wie er wurden alle Kinder vom Publikum gefeiert, was in einer großen Luftballonshow endete.

Fotos: han

Eingetragen am 20.06.2022 um 04:38 Uhr.
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