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Wirtschaft:
Hohe Umsatzeinbrüche: So stark ist das Handwerk betroffen

Die Corona-Epidemie macht auch vor dem Handwerk nicht halt. "Die zur Verlangsamung der Infektionsausbreitung beschlossenen Kontaktbeschränkungen haben sich natürlich stark auf unsere Betriebe ausgewirkt und zu drastischen Einbrüchen bei der Geschäftstätigkeit der Handwerksbetriebe geführt", sagte ZDH-Präsident Hans-Peter Wollseifer mit Blick auf eine Umfrage des Handwerksverbandes unter rund 4900 Handwerksunternehmen vom 23. bis 25. März. So berichteten rund drei Viertel der befragten Betriebe über Umsatzrückgänge und gut die Hälfte über stornierte Aufträge. "Im Gesamthandwerk sind die Umsätze der Betriebe dabei um durchschnittlich 53 Prozent zurückgegangen", fasst der ZDH die Entwicklung zusammen. Ein gutes Drittel der Betriebe müsse mit weniger Personal auskommen, weil Mitarbeiter am Virus erkrankt seien, in Quarantäne steckten oder Probleme mit der Betreuung der Kinder hätten.

Friseure besonders von behördlichen Betriebsschließungen betroffen
Schon jetzt sind laut ZDH-Umfrage im Gesamthandwerk rund 16 Prozent der Betriebe direkt von den "behördlich angeordneten Betriebsschließungen" betroffen. Tendenz steigend. Dies gelte besonders für die persönlichen Dienstleister wie Friseure. Bundesweit hätten schon 76 Prozent ihre Betriebe vorrübergehend schließen müssen. In anderen Gewerken wie bei den Bau- und Ausbaugewerke, in den Gewerken für den gewerblichen Bedarf und den Kfz-Bereich komme es teilweise zu Produktionsausfällen wegen Materialengpässen.

Lebensmittelhandwerk fällt Catering-Geschäft weg
Unter dem Strich macht sich die Corona-Krise nach ZDH-Angaben deshalb bisher besonders bemerkbar in den Gesundheitshandwerken, im Kfz-Handwerk und bei den persönlichen Dienstleistungshandwerken und im Lebensmittelhandwerk. Letztere sind besonders von stornierten Aufträgen mit einem Minus von 85 Prozent betroffen. Hier machten sich bei vielen Betrieben das weggefallene Catering-Geschäft und die Belieferung von Schulen bemerkbar. Einen Rückgang von 77 Prozent beklagen auch die persönlichen Dienstleistungshandwerker, und bei den Kfz-Betrieben liegen die Stornierungen bei 75 Prozent. Seltener betroffen sind dagegen die Handwerke für den gewerblichen Bedarf und das Bauhauptgewerbe.

Lese-Tipp: >> Themenpaket: Die wichtigsten Infos zur Corona-Epidemie und wichtige Tipps für Handwerksbetriebe

Quelle: DHZ

Für weitere Fragen: www.hwk-ostbrandenburg.de

Eingetragen am 28.03.2020 um 06:24 Uhr.
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