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Sonntag, 20.9.2026 Lichtbildvortrag mit Gerd Markert
14 Uhr Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Alle Menschen, die die 1990er Jahre erlebt haben, werden diese lebhaft erinnern. Vor allem in den ostdeutschen Bundesländern war die Zeit geprägt durch große Umbrüche – gesellschaftlich, wie für jede und jeden Einzelnen persönlich. Der Fotograf Gerd Markert hat diese Zeit als Pressefotograf begleitet und stellt am Sonntag, den 20. September 2026 im Museum Utopie und Alltag in Eisenhüttenstadt Fotografien aus dieser Zeit vor.
Die meisten der Aufnahmen entstanden noch analog und zeigen einen ungeschönten Blick auf die widersprüchliche Dekade nach den Wendejahren. Die DDR gab es nicht mehr, aber im neuen, nun größeren Deutschland waren noch nicht alle angekommen.
Gerd Markert, geb. 1966 in Eisenhüttenstadt, war bis 1991 Kameraassistent im DEFA-Dokumentarfilmstudio Babelsberg. Im Anschluss arbeitete er als freier Fotograf u.a. für die Märkische Oderzeitung bei der er von 2000 bis 2020 festangestellt war. Seit 2023 ist Gerd Markert wieder selbstständig tätig.
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „Das Weite suchen. Fotografien der späten 1980er und frühen 1990er Jahre“ die noch bis zum 4. Oktober in Eisenhüttenstadt zu sehen ist.
Ort Museum Utopie und Alltag - Standort Eisenhüttenstadt Erich-Weinert-Allee 3 15890 Eisenhüttenstadt
Foto: han |