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Nachrichten aus Eisenhüttenstadt: Kitas und Emotionen



Kita Sonnenhügel erhält Gütesiegel für hervorragende
Leseförderung

Eisenhüttenstadt (pm). Lesebegeisterung von klein auf: Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und der Deutsche Bibliotheksverband haben die Kita Haus Sonnenhügel mit dem Gütesiegel Buchkita für ihr Engagement in der frühkindlichen Leseförderung ausgezeichnet.

Das Gütesiegel Buchkita honoriert Betreuungseinrichtungen, in denen frühe kindliche Erfahrungen rund ums Erzählen, Reimen und Lesen ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzepts sind. Buchkitas legen Wert auf regelmäßiges Vorlesen, einen vielseitigen Umgang mit Büchern, eine altersgerechte Medienbildung und bringen Kinder mit Leseorten wie Buchhandlungen oder Bibliotheken in Kontakt.

Kita Haus Sonnenhügel überzeugte mit seinem Konzept, zu demAktivitäten/Angebote/Ansatz zählen.

Insgesamt erhalten 102 Kitas in ganz Deutschland die Auszeichnung für ihren besonderen Einsatz, Kinder früh für Geschichten und Sprache zu begeistern. 352 Einrichtungen hatten sich für das Gütesiegel beworben.
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Große Anerkennung für pädagogische Arbeit der Kita
„Pusteblume“ und Familienzentrum

Eisenhüttenstadt (pm). Die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur stand am 03.09.2026 im Mittelpunkt des Fachausschusses für Familie, Schule und Soziales der Stadt Eisenhüttenstadt. Im Rahmen der Sitzung präsentierten die Kitaleiterin Frau Nickel und die Familienkoordinatorin Frau Krella das Konzept der Integrationskindertagesstätte „Pusteblume“ und des angeschlossenen Familienzentrums. Das Fazit der Ausschussmitglieder fiel durchweg positiv aus.

In dem detaillierten Bericht wurde verdeutlicht, wie engmaschig und professionell die Begleitung von Kindern und Familien am Fröbelring mittlerweile gestaltet ist. Die Kita
„Pusteblume“ zeichnet sich durch ihr inklusives Konzept aus, das darauf abzielt, allen Kindern – unabhängig von ihren individuellen Startbedingungen oder Förderbedarfen – die gleichen Bildungschancen zu ermöglichen. Integration ist hier kein theoretischer Begriff, sondern gelebter Alltag. Durch maßgeschneiderte Förderpläne und multiprofessionelle Teams gelingt es täglich, die Stärken jedes einzelnen Kindes in den Vordergrund zu stellen.

Ergänzt wird dieses Angebot durch das eng verzahnte Familienzentrum, das sich zu einer zentralen Anlaufstelle im Quartier entwickelt hat. Neben Erziehungsberatungen und niedrigschwelligen Begegnungsangeboten (wie Krabbelgruppen und dem offenen Familientreff) bietet das Zentrum gezielte Unterstützung für Eltern in unterschiedlichen Lebenslagen. Im Fachausschuss wurde besonders hervorgehoben, dass diese professionelle Arbeit präventiv wirkt: Probleme können gemeinsam mit den Eltern gelöst werden, bevor sie sich verfestigen.

Die Ausschussmitglieder zeigten sich tief beeindruckt von der hohen fachlichen Qualität und dem spürbaren Engagement vor Ort. Fraktionsübergreifend wurde betont, wie wichtig eine verlässliche kommunale Unterstützung dieser Arbeit ist. Die
Präsentation hat eindrucksvoll bewiesen, dass Investitionen in die frühkindliche Bildung und die Familienarbeit direkte Investitionen in den sozialen Zusammenhalt von Eisenhüttenstadt sind.
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Emotionale Straßeneinweihung in Partnerstadt Drancy

Eisenhüttenstadt. Ein historisches Datum der deutschen Geschichte trägt nun auch in der französischen Partnerstadt Drancy einen sichtbaren Namen: Im neuen Stadtviertel „Baillet“ wurde die „Rue du 9 Novembre 1989“ eingeweiht. Zur feierlichen Eröffnung wurde auch der Bürgermeister von Eisenhüttenstadt, Marko Henkel, durch den Bürgermeister der Stadt Drancy, Jean-Christoph Lagarde, eingeladen.

Der 9. November 1989 steht wie kaum ein anderes Datum für den Aufbruch in ein neues Kapitel der deutschen Geschichte. Für Millionen Menschen in der DDR bedeutete dieser Tag den Beginn von Freiheit, Reisefreiheit und der Möglichkeit, über das eigene Leben und die eigene Zukunft wieder selbst zu bestimmen.

Für Bürgermeister Marko Henkel ist dieses Datum nicht nur ein historisches Ereignis, sondern Teil seiner eigenen Lebensgeschichte:
„Die Einweihung dieser Straße hat mich tief bewegt. Der 9. November 1989 war für meine Generation ein Tag, an dem plötzlich Dinge möglich wurden, die zuvor undenkbar erschienen. Seit 35 Jahren ermöglichen wir es im Rahmen des Schüleraustauschs mit Drancy jungen Menschen einander kennenzulernen und Verständnis füreinander zu entwickeln sowie letztendlich auch Freundschaften zu schließen. Ohne den 09. November 1989 wäre diese schöne Tradition nicht möglich gewesen.“

Auch Jean-Christoph Lagarde begründete die Benennung der Straße mit der Verankerung der europäischen Werte in Drancy und weil dieses wichtige Datum mehr in das Bewusstsein der Franzosen treten soll. Er selbst habe als junger Erwachsener ein paar Monate in Berlin gelebt und die Aufbruchstimmung Anfang der 1990er Jahre miterlebt.

Als Zeichen der tiefen Verbundenheit überreichte Bürgermeister Marko Henkel Herrn Lagarde eine Plakette mit der Aufschrift „Amitié“ (Freundschaft), mit der ein Haus in der
Straße des 09. November 1989 nach der Freundschaft zwischen Eisenhüttenstadt und Drancy gewidmet werden soll.

Fotos: Stadt EH

Eingetragen am 08.09.2026 um 15:05 Uhr.
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