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Burg Beeskow (pm). Im August 1953 übergab Hans Meyer, Besitzer des Rittergutes Mochlitz am Raduschsee (heute zu Jamlitz gehörig, ca. 20 Kilometer südlich von Beeskow), dem damaligen Biologischen Heimatmuseum Beeskow eine große Sammlung von Tierpräparaten und anderen Objekten aus Afrika. Als ein Teil davon 2024 im Rahmen der Sonderausstellung »kolonialokal – wir packen aus«, einer Kooperation mit der weißensee kunsthochschule berlin, erstmals im museum oder-spree ausgestellt wurde, war noch vieles rätselhaft. Was zum Beispiel bedeutete der Eintrag »Einer fand Honig, der andere schleckt ihm die Hand ab.« in den Unterlagen des Museums?
Inzwischen wissen wir mehr – in München fand sich sogar ein Fotoalbum, das auf Meyers erster Reise nach Afrika 1901 entstand. Am Donnerstag, 28. Mai 2026, um 19 Uhr werden wir gemeinsam mit Prof. Steffen Schuhmann von der weißensee kunsthochschule berlin in diesem Album blättern – und neben anderen Fragen auch jene klären, was es mit dem Honig und der Hand auf sich hat.
Karten für die Veranstaltung im Kleinen Balkensaal der Burg Beeskow gibt es zum Preis von 5 Euro am Museumstresen der Burg, telefonisch unter 03366 35-2727 sowie online unter reservix.de (zzgl. Vorverkaufsgebühr).
Bildnachweis: Großwildjäger Hans Meyer mit einem erlegten Kaffernbüffel Foto: Archiv-, Lese-, Medienzentrum des Landkreises Oder-Spre |