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Kultur:
Kunst und Architektur im Bistum Lebus. Spurensuche in einer unentdeckten Kulturlandschaft


VERANSTALTUNG: „Kunst und Architektur im Bistum Lebus. Spurensuche in einer
unentdeckten Kulturlandschaft“ | Ausstellungseröffnung
DATUM: Freitag | 27. März 2026 | 17:00 Uhr
ORT: Burg Beeskow
EINTRITT: frei


Burg Beeskow (pm). Dass das an der mittleren Oder gelegene kleine Lebus einst Mittelpunkt eines vom polnischen Herzog Bolesław III. 1124/25 gegründeten Bistums war, wussten bislang allein historisch Interessierte. 900 Jahre später will eine Ausstellung des Frankfurter Museums
Viadrina sichtbar machen, worin der Wert dieses noch unentdeckten Kulturerbes besteht. Vom 27. März bis zum 29. April 2026 macht die Schau in Beeskow Station.

Zu den in der Ausstellung gezeigten Baudenkmalen, die beidseits der Oder an das 1598 untergegangene Bistum erinnern, gehört Burg Beeskow. Als Verwaltungssitz der Herrschaft Beeskow-Storkow wurde sie unter Bischof Dietrich von Bülow (1460-1523) zur Residenz ausgebaut. Drei Säle mit Renaissance-Balkendecken sowie Wandmalereien legen darüber bis heute Zeugnis ab.

Die Beeskower Burg ist dabei nur ein Beispiel für eine Vielzahl von Stadtkirchen, Templerund Johanniterbauten sowie ländlichen Gotteshäusern, deren kunst- und bauhistorische Schätze Polen und Deutschland gleichermaßen pflegen. Zwischen den Kunstzentren
Großpolens, Schlesiens, Sachsens, der Lausitz und der Mark Brandenburg gelegen, nahm das Bistum Lebus vielfältige Einflüsse auf, die der Kennerblick auch nach Jahrhunderten zu deuten weiß.

Zusammen mit Kuratorin Dr. Agnieszka Lindenhayn-Fiedorowicz wird die Wanderausstellung „Kunst- und Architektur im Bistum Lebus. Spurensuche in einer
unentdeckten Kulturlandschaft“ am Freitag, dem 27. März 2026, um 17 Uhr im Kleinen Balkensaal der Burg Beeskow eröffnet. Mit dabei: das Beeskower BlockflötenConsort als
musikalischer Begleiter.

Die Ausstellung entstand im Rahmen des Projektes „900 Jahre Bistum Lebus“. Dieses ist ein Teilprojekt des Projektes „Erinnerung verbindet“ (BBPL0100043) und wird aus Mitteln
der Europäischen Union (INTERREG VI A Brandenburg-Polen 2021–2027) finanziert. Projektträger sind die Stadt Frankfurt (Oder), der Eigenbetrieb Kulturbetriebe Frankfurt (Oder) sowie das Städtische Museum Viadrina.

Abbildungsnachweis:
1_Blick in die Ausstellung, hier in der Sakristei der Marienkirche Frankfurt (Oder),
Foto: Agnieszka Lindenhayn-Fiedorowicz
2_Die Burg Beeskow heute, Foto: Jasmin Konzer

Eingetragen am 16.03.2026 um 17:30 Uhr.
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