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Politik:
Frankfurt (Oder) und Landkreis Oder-Spree: Verwaltungsspitzen tagen erstmals gemeinsam

FFO (pm). Mit der Kreisreform 1993, noch unter dem damaligen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe umgesetzt, wurden die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) und der neu gegründete Landkreis Oder-Spree offiziell Nachbarn. Nach über 30-jähriger guter Zusammenarbeit und nachbarschaftlicher Beziehungen gab es heute, am Dienstag, 20. Februar 2024 eine Premiere: Zum ersten Mal tagten die Verwaltungsspitzen gemeinsam.

Bei dem Treffen in Frankfurt (Oder), an dem neben Oberbürgermeister René Wilke (Die Linke) und Landrat Frank Steffen (SPD) auch die Dezernentinnen und Dezernenten, Beigeordneten sowie die Kämmerin Frankfurts teilnahmen, wurden verschiedene Themen von gemeinsamem Interesse intensiv diskutiert.

Es ging dabei um Kooperationen der Gemeinden u. a. in Bezug auf die Jagd- und Fischereibehörde, bei Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsaufgaben sowie bei Tätigkeitsbereichen des Standesamtes. Zum Themenfeld Wirtschaftsförderung waren sich die Verwaltungsspitzen einig in dem Ziel einer weiteren Stärkung des Regionalmarketings. Auch die weiter erforderliche gemeinsame Gestaltung der vielschichtigen Entwicklungen in Folge der Ansiedlung von TESLA in Grünheide wurde besprochen. Zudem war die Unterbringung von Geflüchteten in Objekten der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg, die in beiden Regionen beheimatet sind, ein wichtiges Thema. Ebenso wie die Umsetzung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung zur Regionalleitstelle Oderland für den Rettungsdienst, Brand- und Katastrophenschutz, die seit 18 Jahren in Frankfurt (Oder) angesiedelt ist.

Frank Steffen, Landrat des Landkreises Oder-Spree: „Frankfurt (Oder) und der Landkreis Oder-Spree haben viele gemeinsame, aber auch unterschiedliche Interessen. Sich in den Schnittmengen gegenseitig und miteinander zu stärken, ist genauso wichtig, wie sich in den Differenzen zu verstehen, zu akzeptieren und zu tolerieren. Das persönliche Gespräch ist und bleibt der beste Weg dorthin. Das heutige Treffen hat dies einmal mehr unter Beweis gestellt. Wir bedanken uns für das partnerschaftliche Gespräch und werden die Frankfurter Einladung natürlich erwidern.“

René Wilke, Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder): „Positive Entwicklungen, ob wirtschaftlich, gesellschaftlich oder kulturell, gelingen nur im Miteinander. Die kreisfreie Stadt Frankfurt (Oder) hat Landkreise in der Nachbarschaft, wo dies zum Glück genauso gesehen wird. Gemeinsam wollen wir von unseren Stärken partizipieren und uns als Region weiterentwickeln. Im Dienste unserer Bürgerinnen und Bürger. Das heutige Gespräch in diesem Geiste hat uns dabei sehr vorangebracht. Unser herzlicher Dank gilt der Verwaltungsspitze des Landkreises Oder-Spree für die sehr gute inhaltliche Vorbereitung. Wir freuen uns jetzt schon auf das nächste Treffen.“


Foto: Copyright „Stadt Frankfurt (Oder)“
v.l.n.r.: Claus Junghanns (Bürgermeister und Beigeordneter für Ordnung und Sicherheit, Wirtschaft sowie zentrale Dienste), Jens-Marcel Ullrich (Beigeordneter für Jugend, Soziales und Gesundheit), Angelika Zarling (Dezernentin für Jugend, Bildung, Soziales und Gesundheit), Oberbürgermeister René Wilke, André-Benedict Prusa (Dezernent für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt), Landrat Frank Steffen, Michael Burke (Beigeordneter für Finanzen und Innenverwaltung), Kämmerin Corinna Schubert, Sascha Gehm (Beigeordneter für Bauen, Ordnung, und Umwelt), Gundula Teltewskaja (Beigeordnete für Ländliche Entwicklung), Milena Manns (Dezernentin für Kultur, Bildung, Sport, Bürgerbeteiligung und Europa), Katja Kaiser (ab 1. März Nachfolgerin von Angelika Zarling als Dezernentin für Jugend, Bildung, Soziales und Gesundheit).

Eingetragen am 20.02.2024 um 17:59 Uhr.
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