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Politik:
Kommunalpolitik: Doch noch Freiwillige für Ortsbeirat in Kieselwitz


Kieselwitz (han). Was tun, wenn niemand mehr mitmachen will? So jedenfalls geschah das in Kieselwitz, als der „alte“ Ortsbeirat nicht mehr wollte, Kandidaten bei der Kommunalwahl durch Formfehler und andere Dinge abgelehnt wurden und sich neue nicht finden wollten.
Zwar war Monika Matsuchke noch in der Gemeindevertretung, aber einen Ansprechpartner im eigenen Ort hatte sie nicht. Denn einen Ortsvorsteher gab es seit der letzten Kommunalwahl nicht mehr, weil wie gesagt der Ortsbeirat fehlte und dieser legt aus seinen Reihen eben diesen fest.
Das sollte sich ändern und deshalb hatten Monika Matuschke und Frank Ilte am vergangenen Dienstag die Dorfbewohner zu einer Einwohnerversammlung eingeladen, um vielleicht doch noch einen handlungsfähigen Ortsbeirat hinzubekommen. Der hat eine beratende Stimme in der Gemeindevertretersitzung, wenn die Ortsbeiratsmitglieder nicht selbst als Gemeindevertreter gewählt sind. Auf jeden Fall ging und geht es um das Einbringen der Belange und Interessen des eigenen Ortes und so bedankte sich Frank Ilte für das zahlreiche Erscheinen und appellierte vor allem an die jüngeren Dorfbewohner sich für dieses Ehrenamt zur Verfügung zu stellen: „Ihr werdet in absehbarer Zeit die Geschicke des Dorfes mitlenken, das Leben hier gestalten und müsst auch die Verantwortung übernehmen. Ihr habt neue Sichtweisen und solltet uns „Alte“ ablösen.“ Es war ihm anzumerken, dass er auf eine Lösung an diesem Abend drängte und so wurde er unter anderem auch von Ilka Matuschke mit viel Erfahrung in der Kommunalpolitik, unter anderem als ehemalige Amtsdirektorin, unterstützt. Es kam zu einer doch recht lebhaften Diskussion und ganz am Rande fiel auch der Satz von einem Heimatverein, der eventuell die Interessen im Dorf vertreten könnte. Das wurde aber in den Gesprächen nicht weiter verfolgt. Die Aufgaben, wie die Organisation des Dorffestes, der Erhalt des Gemeindehauses, der Frühjahrsputz, die Zusammenarbeit mit den Vereinen und viele andere seien mit durch den Ortsbeirat organisiert worden und so fungiere er als Ansprechpartner für die Einwohner. Monika Matuschke unterstrich die Wichtigkeit und reagierte etwas gereizt auf die Frage einer Einwohnerin, worum sie und der alte Ortsbeirat nicht mehr weitermachen wollten: „Wollen Sie der „Arsch vom Dienst“ sein?“, fragte sie und bezog das auf Beschimpfungen beim Gehwegbau in der Fünfeichener Chaussee durch Anwohner. „Das ging unter die Gürtellinie und da war bei mir Schluss“, begründete sie ihren Schritt. Für Frank Ilke kam hinzu, dass er einen Generationswechsel für angebracht hielt, denn auf das in der Diskussion zum Beispiel angesprochene Thema Jugendclub wäre auch er nicht gekommen.
Nach ersten zaghaften Meldungen, kristallisierten sich nach rund einer Stunde zwei Kandidaten heraus: Thomas Zimmermann könnte sich vorstellen mit zu machen und Christopher Fistler meinte aus dem Hintergund , „wenn Thomas den Chef macht, denn bin ich dabei“. Das wurde von der Runde und auch von Bürgermeisterin Monika Senzel positiv aufgenommen, doch es fehlte für die Idealbesetzung noch die dritte Person. Zögerliche Meldungen gab es von den jungen Damen am Tisch, die aber lieber unterstützen wollten und sich nicht so ganz schlüssig werden konnten, ob sie denn nun wirklich die Verantwortung übernehmen sollten. „Idealerweise sollte ein erfahrenes Ortsbeiratsmitgliede dabei sein“, meinte die Bürgermeisterin der Gemeinde Schlaubetal mit den Orte n Kieselwitz, Bremsdorf und Fünfeichen eigentlich mehrt nebenbei: Die Blicke wandten sich sofort auf die beiden Einladenden und im Endeffekt stimmte Monika Matuschke zu, sich noch einmal zur Verfügung zu stellen, um die beiden Jüngeren anzuleiten. Die drei Kandidaten sollen nun auf der nächsten Gemeindevertretersitzung als Ortsbeirat bestätigt werden und werden dann den Ortsvorsteher aus ihren Reihen wählen. Als bereits gewählte Gemeindevertreterin wäre Monika Matuschke dann auch das Bindeglied zum Ortsbeirat.



Fotos: han

Eingetragen am 16.09.2019 um 04:56 Uhr.
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