

|
Eisenhüttenstadt (han). Ausbildungs- und Studienangebote sowie Vereins- und ehrenamtliche Arbeit standen am Samstag im Fokus der STARTZEIT im QCW-Trainingszentrum Eisenhüttenstadt. Rund 100 Firmen, Schulen und Institutionen boten jungen Leuten und auch den älteren Semestern vielfältige Perspektiven in der Region Ostbrandenburg an. Uwe Schaffranke vom Netzwerk STARTZEIT legt viel Wert auf diese Feststellung: „Wir wollen nicht eine reine Ausbildungsmesse im herkömmlichen Sinne sein sondern Angebote für alle unterbreiten, egal ob Weiterbildungen in Schulen oder bei Bildungsträgern, Arbeitsplätze in Betrieben oder die ehrenamtliche Mitarbeit an den verschiedenen Themen oder die Mitgliedschaft in Vereinen. Es geht uns um den Zusammenhalt und die Entwicklung in der Region und deshalb agieren wir auch als unabhängiges Netzwerk, das durch Privatleute gestützt wird und wofür es keine Förderung gibt. Dankbar sind wir jedoch der Firma AMEH, die uns die Möglichkeit gibt dieses Event hier in der QCW-Trainingshalle anzubieten.“ Da war es nur folgerichtig, dass der Arbeitsdirektor von AMEH Michael Bach gemeinsam mit Ralf Hillburger die Eröffnung vornahm und Besucher und Präsentatoren zum gegenseitigen Austausch einlud. Viele Eltern und Großeltern kamen mit ihrem Nachwuchs, um zu schauen, welche Angebote es gibt. Erstaunt über die breite Vielfalt der Angebote, die von den Klassikern Polizei, Zoll, Bundeswehr bis über die gesamte Pflegebranche bis hin zu innovativen Klein- und Mittelstandunternehmen und Bildungsträgern reichte, war für eine Fülle von Informationen gesorgt, die zu Hause erst einmal gesichtet werden mussten. Neunklässler in der Berufsorientierung, Schulabsolventen noch ohne Ausbildungsplatz oder angehende Abiturienten auf Studienplatzsuche machten einen Großteil der Interessenten aus. Mehr in einer Nische angesiedelt waren das Leute mit Benachteiligungen, die auf der Suche nach Perspektiven waren. Hier waren Elisa Teutel, Enrico Ruf und Jörg Hanisch begehrte Gesprächspartner, die unter dem Aspekt „Menschen und Teilhabe“ ein umfangreiches Spektrum von Angeboten beim Internationalen Bund unterbreiteten und oft schon kleine Beratungsgespräche führten. Umso mehr freuten sich die drei, als sie unerwartete Unterstützung bekamen. Mit Oxana Maier und Alexander Frantschuk kamen zwei ehemalige Absolventen der IB-Ausbildung in Frankfurt (Oder) an den Stand: „Wir waren Anfang der 2000er im IB und haben unsere Berufe als Bürokauffrau und Tischler gelernt und sind beide noch heute in Firmen in Eisenhüttenstadt in unseren Berufen tätig“, erzählte Oxana und natürlich wurden auch Fragen nach den Ausbildern, wie Kay Heynowitsch und anderen gestellt. „Die Betreuung und die Atmosphäre im IB waren topp“, war das kurze Fazit von beiden. STARTZEIT, zum sechsten Mal in dieser Form ausgerichtet war ein gesellschaftliches Ereignis, dass zur Stahlstadt gehört, wie das Stadtfest. So ließen sich sicher über alle Präsentatoren Geschichten schreiben. Gemeinsam gilt für alle: Sie sind auf der Suche nach Nachwuchs, nach engagierten Menschen und wollen die Region voranbringen. Für die angehenden Abiturienten der Gesamtschule 3 ein willkommener Anlass auf den bevorstehenden Abi-Ball hinzuweisen und für die „Sternchen“ von „Fire & Flame“ dieses Event künstlerisch mit mitreißenden Tanzdarbietungen zu umrahmen. Mehrere tausend Besucherinnen und Besucher genossen diese während einer Rundgangpause vor der großen Bühne.
Fotos: han 1 - Besondere Angebote: Enrico Ruf , Elisa Teutel und Jörg Hanisch informierten über Berufsausbildungen und Unterstützungen unter anderem für Leute mit Benachteiligungen.
2 - Freuten sich über die Präsentation des IB: Alexander Frantschuk und Oxana Maier absolvierten ihre Ausbildung in den frühen 2000ern beim IB und sind heute noch in den erlernten Berufen als Tischler bzw. Bürokauffrau tätig.
|