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Wirtschaft:
Zukunftstag am IHP zeigt Wege in Ausbildung, Studium und Mikroelektronik

Jugendliche erhielten in Frankfurt (Oder) Einblicke in Labore, Reinraum und berufliche Perspektiven an einem regionalen Forschungsstandort.

Frankfurt (Oder).(IHP/pm). Beim Brandenburger Zukunftstag 2026 öffnete das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik seine Türen für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Im Mittelpunkt standen nicht nur Einblicke in moderne Mikroelektronik, sondern auch konkrete Wege in Ausbildung, Studium und Beruf. Mehr als zehn Mitarbeitende zeigten, wie junge Menschen in Frankfurt (Oder) in ein technologisches Zukunftsfeld einsteigen können.
Der Zukunftstag machte sichtbar, wie vielfältig der Weg in die Mikroelektronik sein kann. Die Jugendlichen informierten sich über Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten am IHP und kamen mit Menschen ins Gespräch, die in sehr unterschiedlichen Bereichen des Instituts arbeiten: mit Wissenschaftlern, Fachkräften aus Mechatronik und Mikrotechnologie sowie Doktorandinnen. So wurde deutlich, dass moderne Forschung nicht nur akademische Laufbahnen braucht, sondern auch technische Ausbildung, praktisches Können und Teamarbeit.
Das Programm verband Berufsorientierung mit direkten Einblicken in die Arbeit am Institut. Die Teilnehmenden besichtigten unter anderem das MBE-Labor, das REM-Labor sowie den Reinraum. Dort erfuhren sie, wie Hochleistungs-Mikroelektronik hergestellt wird und welche Aufgaben im Forschungsalltag entstehen. Beim Karriere-Speed-Dating konnten sie Fragen stellen: Wie sieht ein Arbeitstag im Labor aus? Welche Fähigkeiten sind wichtig? Welche Rolle spielen Ausbildung oder Studium für den Einstieg?



Auch praktische Erfahrungen gehörten zum Programm. In einem Workshop löteten die Jugendlichen Kristalllampen und konnten technisches Verständnis direkt ausprobieren. Damit wurde der Zukunftstag zu mehr als einem Blick hinter die Kulissen: Er zeigte, welche Möglichkeiten jungen Menschen offenstehen, wenn sie Interesse an Technik, Naturwissenschaften und praktischer Problemlösung mitbringen.


Anna Herfurth, Personalleiterin am IHP, unterstreicht die Bedeutung der Initiative: „Wenn junge Menschen den Reinraum besichtigen, in unseren Laboren arbeiten und mit unseren Kolleginnen und Kollegen ins Gespräch kommen, wird aus abstrakter Technologie plötzlich gelebte Realität – genau das ist der Moment, in dem Begeisterung entsteht."

Der Zukunftstag hat am IHP eine langjährige Tradition und ist fest in der Nachwuchsarbeit des Instituts verankert. Auch künftig will das IHP Jugendlichen zeigen, welche Ausbildungs-, Studien- und Karrierewege die Mikroelektronik bietet — und welche Chancen dafür direkt in Frankfurt (Oder) bestehen.

Bild 1: https://cloud.ihp-microelectronics.com/index.php/s/S4Fqa3gAM4wyTFY
Bild 2: https://cloud.ihp-microelectronics.com/index.php/s/YaLMjQyeRDyPoA6

Eingetragen am 24.04.2026 um 17:40 Uhr.
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