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Vermischtes:
LOS - Dynamisches Infektionsgeschehen – Inzidenzwert überschreitet in Oder-Spree 100er-Marke

LOS (pm). Die Inzidenzwerte in Deutschland und Brandenburg steigen an, auch im Landkreis Oder-Spree breitet sich das Coronavirus weiter aus. Wie aus der heutigen Statistik des Robert Koch-Instituts hervorgeht, wurden durch das Gesundheitsamt des Landkreises Oder-Spree binnen eines Tages 52 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. In den vergangenen Tagen sieben waren es damit insgesamt 191 neue Fälle. Dieser Anstieg ist weitgehend auf positive Testungen von Kontaktpersonen zu bereits bestätigten Fällen zurückzuführen. Der Inzidenzwert überschreitet jetzt erstmals seit dem 11. Mai 2021 wieder den Wert von 100 und liegt bei 106,5.
Veränderte Regularien ergeben sich daraus nicht, erläutert die Sozialdezernentin des Landkreises Oder-Spree, Angelika Zarling. „Aber wir sollten die Entwicklung sehr ernst nehmen. Die Eindämmung des Infektionsgeschehens ist keine Angelegenheit, die Gesundheitsämter und medizinische Einrichtungen im Alleingang meistern können. Jeder ist weiterhin gefordert, mit seinem Verhalten Risiken für sich und andere zu minimieren. Der Sommer mit nur wenigen Neuinfektionen hat bei manchen Bürgern zu einer laxen Einstellung geführt. Verordnungen werden großzügig ausgelegt und einfache Hygieneregeln nicht überall konsequent eingehalten. Aber wir sind mit dem Thema Corona nicht durch.“
Nicht zu übersehen ist ein positiver Effekt des Impfgeschehens. Die Immunisierungen tragen maßgeblich dazu bei, dass Todesfälle und schwere Krankheitsverläufe deutlich zurück-gegangen sind. In Oder-Spree starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus in den vergangenen drei Monaten drei Menschen, die Gesamtzahl der Todesfälle seit März 2020 liegt bei 318. Allerdings ist die brandenburgweit ausgewiesene Hospitalisierungsinzidenz (Anzahl der Patientinnen und Patienten, die mit einer COVID-19-Erkrankung stationär behandelt werden, in den letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner) leicht gestiegen von 1,46 noch am 20. Oktober auf heute 2,09.
Beim Blick auf die Entwicklung der Fallzahlen im Landkreis Oder-Spree zeigt sich, dass alle Altersgruppen betroffen sind, besonders stark die über 40- und über 50-Jährigen, aber auch Kinder und Jugendliche. Die wenigsten Neuinfektionen gibt es bei den über 70- und 80-Jährigen. Zwei regionale Schwerpunkte zeichnen sich ab: der berlinnahe Bereich des Landkreises Oder-Spree und die Stadt Eisenhüttenstadt. Die Entwicklung dort steht in engem Kontext mit der deutlich gewachsenen Anzahl ankommender Flüchtlinge, die zunächst in der Zentralen Ausländerbehörde des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt untergebracht werden. Zwischenzeitlich gab es bei etwa 40 Prozent der aktiven Fälle in Oder-Spree einen Bezug zur Erstaufnahmeeinrichtung, dieser Anteil ist in den vergangenen Tagen auf etwa 25 Prozent gesunken. Im berlinnahen Bereich des Landkreises haben im Oktober einzelne Klassenfahrten, bei denen positive Fälle aufgetreten sind, das Infektionsgeschehen beschleunigt und zu Infektionen über das unmittelbare Schulumfeld hinaus geführt.
Sehr herausfordernd gestaltet sich unter den Bedingungen eines Alltags mit nur noch wenigen Auflagen für das öffentliche Leben die möglichst präzise Kontaktnachverfolgung. Schulen und Kindergärten sind ohne Einschränkungen in Betrieb, Veranstaltungen im privaten und öffentlichen Umfeld können wieder mit einer Vielzahl Personen aus unterschiedlichen Haushalte besucht werden. So haben Personen, bei denen eine Coronavirus-Infektion festgestellt wird, jetzt in der Regel eine Vielzahl von Kontakten und häufig keinen konkreten Hinweis zum Ursprung ihrer Infektion. Um die Fallbearbeitung und Kontaktnachverfolgung zu sichern wird das Gesundheitsamt wieder durch Mitarbeiter anderer Ämter der Kreisverwaltung unterstützt.

Eingetragen am 22.10.2021 um 18:01 Uhr.
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