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Zauberhaftes Harfenensemble


Eisenhüttenstadt (han). Hausmusik eine längst vergessene Freizeitbeschäftigung? Für Irene Staemmler von der Musikschule in Eisenhüttenstadt und ihren Schülern ist es das nicht.
So finden im Jahr bis zu sechs solcher Hausmusikabende statt, der letzte gerade vor ein paar Tagen. Neben vielen jungen Talenten, die zum Teil mit Eltern und Geschwistern, aber auch mit Mitschülern musizieren, lassen es sich auch die Älteren nicht nehmen, dem gemeinsamen Musizieren zu frönen.
Ganz besonders aktiv ist dabei die Akkordeon-Keybord-Gruppe um Frank Tröger, die mit ihrer Musik nicht nur in der Musikschule sondern auch bei vielen öffentlichen Auftritten brillieren. Nun kam dem Ensemble eine neue Idee, nämlich das Musizieren auf „Zauberharfen“. Dazu weiß Frank Tröger mehr: „Da ich auch viel bei alten Menschen in Alten- und Pflegeheimen spiele und dabei die Anregung bekam Veeh-Harfen oder Zauberharfen mit einzusetzen, haben ich das unserem Team vorgetragen und fand Zustimmung. Drei sind bereits im Gebrauch und die vierte ist unterwegs zu uns.“ Doch das ist noch nicht genug, das Harfenensemble soll auf sechs bis sieben Musiker wachsen. „Bis dahin ist es aber noch ein Stück Weg, denn die Instrumente sind nicht ganz preiswert und auch das Zubehör, wie Noten, Stimmgeräte und Harfenständer kosten“, so der Musiker weiter. Wer also noch so eine Veeh-Harfe zu Hause hat, kann sie dem Ensemble gern zur Verfügung stellen, am besten über die Musikschule in Eisenhüttenstadt.
Bleibt die Frage, was ist eine Veeh- oder Zauberharfe? Hermann Veeh hatte einen Sohn mit Down-Syndrom und dieser liebte die Musik. Umso ärgerlicher war es für den Vater, dass es scheinbar unmöglich war, dass Andreas ein Instrument lernen könnte. Aus diesen Gedanken heraus entwickelte Hermann Veeh aus der Zitter ein Saitenzupfinstrument, das ohne Noten gespielt werden kann. Das heißt, die extra entwickelte Notenschrift wurde auf das Wesentliche reduziert und liegt unter den Saiten. Die Noten werden greifbar im wahrsten Sinne des Wortes. Und genau hier setzt für Frank Tröger und seine Mitstreiter der unbezahlbare Nutzen an: „Wenn man bedenkt wie wertvoll die Instrumente vor allen Dingen im Bezug auf ihre Einsatzbereiche gerade in der Altenpflege sind und auch für Alzheimer- und andere Demenzkranke sowie im Behindertenbereich, dann sind sie von unschätzbarem Wert.“ Deshalb hofft er auf „sein“ zauberhaftes Harfenensemble und dankt Irene Staemmler, „dass wir im Zusammenhang mit dem Musikunterricht jetzt unter dem Dach der Musikschule dieses kleine Zupforchester Stück für Stück aufbauen können“.

Fotos: Gerd Priewisch

Eingetragen am 15.11.2019 um 06:05 Uhr.
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