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Gratulationen zum 129. Geburtstag




Eisenhüttenstadt (han). Ein buntes Programm mit Partystimmung bis in die späten Abendstunden lockte zahlreiche Besucher am Wochenende zur Fürstenberger Feuerwache, denn der Löschzug der Altstadt beging seinen 129. Geburtstag.

„Das ist gleichzeitig so eine kleine Generalprobe für den 130. Geburtstag und damit wohl für den letzten dieses Löschzuges, denn 2021 soll ja dann die neue Feuerwache in Betrieb gehen, wo wir mit dem Löschzug Innenstadt einen gemeinsamen Löschzug bilden“, meint Stippi mit etwas bedrückter Stimme. Wer Bernd Wilsky kennt, weiß, dass sein Herz für Fürstenberg schlägt und umso mehr freut sich der Vorsitzende des Traditions- und Feuerwehrvereines des Löschzuges Fürstenberg/Oder auf ein buntes Programm für diesen 129. Geburtstag und verweist auf die zahlreichen Aktivitäten, die die Jugendfeuerwehr und die Einsatzkräfte vorbereitet haben. Hinzu kommen die von der Jugendwehr organisierte und betreute Kletterwand und die Gulaschkanone, für deren volle Kessel die Kameraden der Einsatzabteilung sorgen. Brandbekämpfung durch die Jugendfeuerwehr steht auf dem Plan, genauso, wie ein Höhenrettungseinsatz der Werkfeuerwehr von Arcelor-Mittal und technische Hilfeleistungen durch die Einsatzabteilung des Fürstenberger Löschzuges. „Wir sind ganz gut aufgestellt, sowohl bei den Einsatzkräften als auch beim Nachwuchs“, meint Sven Koch fast beiläufig. Der stellvertretende Löschzugführer und stellvertretende Wehrführer von Eisenhüttenstadt verweist auf 45 Einsatzkräfte, 17 Kameraden in der Alters- und Ehrenabteilung und rund 20 Kinder und Jugendliche und ist glücklich darüber, dass sich vor allem die Zahlen der Einabteilung seit mehr als 20 Jahren auf konstantem Niveau bewegen.
„Es ist allerdings problematischer geworden die Kameraden für Einsätze bei ihrem Arbeitgeber los zu eisen. Nicht alle unterstützen das ehrenamtliche Engagement, wie wir uns das wünschen würden“, ergänzt Sven Koch seine Gedanken und verweist allein in diesem Jahr auf 85 Einsätze.
Wie ein solcher ablaufen kann, zeigt ein brennender „Holzschuppen“. Minuten nachdem das Feuer ausgebrochen ist, hat irgend jemand die Feuerwehr angerufen. Die Sirene ertönt und Minuten später ist das Blaulicht zu hören und das Sondersignal zu hören. Aus dem kleinen Tanklöschfahrzeug springen sechs Jugend-Feuerwehrleute, nehmen kurz das Terrain und den Brand in Augenschein und wissen was zu tun ist. Scheinbar automatisiert laufen die Vorbereitungsarbeiten bis zum ersten „Wasser marsch-Kommando“ ab. Nicht nur der Schuppen brennt sondern auch schon die umliegende Wiese. Taktik ist bei der Feuerbekämpfung gefragt und diese hat der Truppführer im Griff. Mit Unterstützung eines zweiten Löschfahrzeuges ist der Brand schnell gelöscht, der Schuppen allerdings auch fast restlos nieder gebrannt. Mit Applaus bedachten zahlreiche Schaulustige den Einsatz der jungen Feuerwehrleute, die sich übrigens nicht nur auf die gemeinsamen Aufgaben und einen späteren Einsatz in der Einsatzabteilung freuen, sondern vor allem die Kameradschaft und die Abwechslung loben. So geht es im Sommer zum Beispiel für einige, wie Hannah Karge nach Frankreich in ein internationales Jugendcamp. Gemeinsam mit dem Feuerwehrnachwuchs aus der Partnerstadt Saarlouis werden die Fürstenberger Kids einen Teil ihrer Ferien in Saint Nazaire an der Atlantikküste verbringen und jede Menge Aufregendes erleben und sehen.
In die Geschichte der Feuerwehr konnten Neugierige auch im Technik- und Feuerwehrmuseum eintauchen, das am Samstag seine Türen weit öffnete und die Besucher ohne Eintrittsgebühren empfing.
Mit Musik, aufgelegt von DJ Mathias Schaller klang der Abend aus.

Fotos: han

Eingetragen am 17.06.2019 um 04:45 Uhr.
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