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Wirtschaft:
Ergebnisse der Unternehmerbefragung in Frankfurt (oder)

Frankfurt (Oder) (pm). In einer Preeskonferenz haben Oberbürgermeister Dr. Martin Wilke, der Wirtschaftsreferent Mario Quast sowie die Geschäftsführerin von L*Q*M Marktforschung GmbH aus Mainz, Ute Kerber die Ergebnisse der Unternehmensbefragung präsentiert.


Schlussfolgerungen:
Die Befragungsergebnisse zeigen ein differenzierte Bild. Einerseits sehen viele Unternehmen den Standort Frankfurt (Oder) recht kritisch, andererseits fühlen sie sich mit dem Standort verbunden und wollen sich sogar künftig stärker engagieren.
Das vergleichsweise negativ bewertete Image der Stadt Frankfurt (Oder) wird als wirtschaftshemmend eingeschätzt. Daher wünschen sich die Unternehmen Aktivitäten vonseiten der Stadt zur Verbesserung der Standortattraktivität.
In den offenen Kommentare wird der deutliche Wunsch sichtbar, dass die verschiedenen Akteure in Stadtverwaltung und Kommunalpolitik stärker an einem Strang ziehen.
Positive Standortfaktoren sind „grenzüberschreitend“ und „weltoffen“. Vor allem die befragten Neuansiedlungen sehen den Standort, aber auch die Unterstützung durch Stadtverwaltung und Wirtschaftsförderung, deutlich positiver als die Unternehmen, die schon länger am Standort sind.
Als Verbesserungsvorschläge an die Stadt und die Wirtschaftsförderung Frankfurt (Oder) werden neben Maßnahmen zur Verbesserung des Images und der Standortattraktivität vor allem die Ansiedlung neuer Unternehmen genannt. Hiervon erhofft man sich positive Auswirkungen auf die Wirtschaftskraft, sicherlich auch auf die Attraktivität der Stadt für gesuchte Fachkräfte.
Weitere Verbesserungswünsche thematisieren die Förderung bestehender, vor allem kleinerer und mittlerer Unternehmen bzw. Förderungen von Existenzgründungen.
Die Förderung von Netzwerken zwischen Hochschule und Unternehmen wird seltener angesprochen, vielleicht auch, weil die Unternehmen in dieser Befragung vor allem Verbesserungswünsche an die Stadtverwaltung richten und dabei weniger den Zugang zu Forschung und Entwicklung im Visier haben.

Ein Stimmungswandel in Frankfurt (Oder) scheint aus Unternehmenssicht auf jeden Fall erforderlich. Hierzu müsste es gelingen, die durchaus positiven Ansätze aufzugreifen und zu transportieren.
Wenn es der Wirtschaftsförderung gelingt, eine Vermittlerfunktion einzunehmen und die Kommunikation zwischen den handelnden Gruppen zu verbessern, sowie im Sinne des Stadtmarketings den subjektiven Eindruck aufzuhellen, wäre ein großer Schritt erreicht.
Gleichzeitig gilt es, die Kommunikation im Einzelfall zu verbessern und Transparenz in die Vorgänge der Verwaltung zu bringen.
Erfreulich ist, dass insgesamt fast 20 Prozent der Unternehmen, welche sich an der Befragung beteiligten, Kontaktwünsche zur Wirtschaftsförderung äußerten. Dies impliziert Offenheit und spricht für die Dialogbereitschaft der Unternehmen.
Für die Stadt Frankfurt (Oder) liegt die Herausforderung darin, Neuansiedlungen zu fördern bei gleichzeitiger Unterstützung der ansässigen Unternehmen. Darüber hinaus ist ein Aufschwung durch die Entwicklung und Realisierung von innovativen und internationalen Gründerkonzepten denkbar, die in Kooperation von Stadt und Unternehmen mit Hochschulen und Wissenschaft ein insgesamt optimistischeres Klima in der Stadt schaffen könnten.

Foto: OB Wilke / Stadtverw. FFO

Eingetragen am 25.03.2015 um 16:09 Uhr.
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