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Auf Enrdeckungstour mit und im


Eisenhüttenstadt (Museum Utopia/pm). Am Wochenende vom 24. und 25.7.21 können Besucher*innen und Interessierte ein breites Spektrum an Veranstaltungen im Museum Utopie und Alltag erleben. Am Samstag präsentieren Studierende die Ergebnisse ihrer Auseinandersetzungen mit Eisenhüttenstadt und am Sonntag treffen sich im Museumsgarten Expert*innen, die gemeinsam dazu sprechen, ob Eisenhüttenstadt, nach Görlitz, die nächste Filmstadt im Osten ist. Wir freuen uns über Ihr Interesse und vermitteln gern Interviewpartner*innen.


Am vergangenen Wochenende war viel los in Eisenhüttenstadt und vor allem wurde viel erkundet, entdeckt, diskutiert und gearbeitet. Die Teilnehmenden des Seminars "Neue Zentralität in der perforierten Stadt - Eisenhüttenstadt 2021-2051" sind vom 17.7. bis 24.7.21 vor Ort, um die Anlage der sozialistischen Planstadt und die sichtbaren Spuren der Transformationszeit nach 1990 zu untersuchen. Das Seminar ist eine Kooperationsveranstaltung der Bauhaus-Universität Weimar (Professuren European Cities and Urban Heritage, Denkmalpflege und Baugeschichte, Entwerfen und StadtArchitektur) und dem Museum Utopie und Alltag.

Parallel zu dem Themenschwerpunkten der aktuellen Ausstellung Ohne Ende Anfang untersuchen die Teilnehmenden nicht nur den heutigen Stand, sondern erarbeiten Szenarien für eine zukünftige Entwicklung. Dabei geht es vor allem darum, welche neuartigen, räumlich verteilten Formen von Zentralität diese Transformationsprozesse hervorgebracht haben und wie diese zu Ausgangspunkten eines Umdenkens, einer positiven Werteverschiebung und einer zukunftsfähigen Weiterentwicklung werden können. Erste Eindrücke der Studierenden hören Sie im Podcast des Landkreis Oder-Spree.

Eisenhüttenstadt spielt auch im Sommersemester der Studierenden des Lehrstuhls Städtebau und Entwerfen der Brandenburgischen technischen Universität Cottbus-Senftenberg eine Rolle. Ergebnis ihrer Auseinandersetzungen ist die Ausstellung Zukunft und Versprechen. Die Gruppenausstellung spürt in erster Linie der Planungshistorie Eisenhüttenstadts nach. Die Arbeiten reichen von Stadtmodellen bis hin zu essayistische Kurzfilmen. Ausstellungsort ist im Herzen der Planstadt in der Saarlouiser Straße. Die Ausstellung wird unterstützt durch das Stadtplanungsamt Eisenhüttenstadt, das Stadtarchiv Eisenhüttenstadt und die Eisenhüttenstädter Gebäudewirtschaft GmbH.

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Samstag, 24.7.21, ab 18 Uhr: Präsentation studentischer Entwürfe

Am Samstag, den 24.7.21 werden die Ergebnisse beider Projektgruppen der Öffentlichkeit vorgestellt. Um 18 Uhr beginnt der Abend im Garten des Museum Utopie und Alltag mit den Präsentationen der Weimarer Student*innen, im Anschluss führt ein gemeinsamer Gang durch die Stadt zum Ausstellungsraum in der Saarlouiser Straße, wo 19 Uhr die Ausstellung "Zukunft und Versprechen" eröffnet wird.

Zukunft und Versprechen
25.7. – 29.8.21

Saarlouiser Straße 43
15890 Eisenhüttenstadt

Öffnungszeiten
Mo, Do, So, 14 – 18 Uhr

Führung durch die Ausstellung
25.7.21, 14 Uhr

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Sonntag, 25.7.21, 14 Uhr: Gespräch Filmstadt Eisenhüttenstadt

Am Sonntag,den 25.7., um 14 Uhr geht es mit der Gesprächsrunde unter dem Titel "Ironwood"? Eisenhüttenstadt als Star und Kulisse gleich weiter.

Zuletzt machten zwischen DDR-Aufarbeitung und Unterhaltungsfernsehen Filme wie »Und der Zukunft zugewandt« oder »Das schweigende Klassenzimmer« im deutschen Abendfernsehen Furore. Drehort für die Geschichten war Eisenhüttenstadt.

Auch das Museum Utopie und Alltag tritt mit seiner alltagskulturellen Sammlung und zehntausenden Objekten vom Damenkleid bis zur Schrankwand oder Waschmittelverpackung immer häufiger als Ausstatter bei Filmproduktionen auf. Schon träumen die Ersten von »Ironwood«. Die Traumfabrik verspricht Zukunft. Die Stadt als Star und Kulisse: Welche Perspektiven, wirtschaftlichen Chancen und Versuchungen ergeben sich für Eisenhüttenstadt?

Zu dem Thema sprechen und diskutieren Martina Harz (Fachbereich Kultur Eisenhüttenstadt), Christiane Krone-Raab (Berlin Brandenburg Film Commissioner, Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH) und Stefan Nöbel-Heise (Location Scout und Fotograf).

Um Anmeldung wird gebeten.

Fotos:
Abb. 1: Studierende der Bauhaus-Universität Weimar vor dem vor dem Glasmosaik "Weltall - Erde - Mensch" von Otto Schutzmeister. Foto: Martin Maleschka
Abb. 2: Die Studentinnen Celine Schuster und Tabea Beuster widmen ihre Arbeit dem Eisenhüttenstädter Möbelkaufhaus. Foto: BTU Cottbus-Senftenberg


Das Museum Utopie und Alltag vereint das Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt und das Kunstarchiv Beeskow – Einrichtungen getragen vom Landkreis Oder-Spree und gefördert durch das Land Brandenburg.

Telefon: 03364 – 417355
museum@utopieundalltag.de

Eingetragen am 20.07.2021 um 18:06 Uhr.
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